Das große Finale

+++ Eilmeldung: Der finale Rallye-Tag! Unicamels mit Orangenhaut! No Camel No cry! Abschied in drei Akten!+++

Der letzte Rallye-Tag kam schneller als gedacht. Kaum zu glauben, wie schnell drei Wochen vergehen können!_MG_05016Morgens um 9.00 Uhr startete nach einer offiziellen Ansprache vom Gouverneur die letzte Etappe. Zunächst ging es im großen Konvoi durch Dalyan und über Schotterpisten bis zu einem Aussichtspunkt mit Blick aufs Meer. Dort enthüllten wir vor den Augen des Organisationsteams das vorsorglich abgeklebte Siegel von Henrys Motorhaube: Intakt! Sowohl das Siegel aus Oberstaufen als auch Henry hatten die drei Wochen Rallye ohne Öffnen der Motorhaube überstanden! An dieser Stelle nochmals danke an das Autohaus Baur – 10.000 Kilometer ohne jeglichen Service sind eine phänomenale Leistung.
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Im Pulk ging es wieder zurück ins Tal zu einer etwas abgelegenen Orangenplantage. Die Strecke hoch auf den Berg hatte Obelix leider den Rest gegeben und alle fünf Minuten musste das komplette Kühlwasser erneuert werden. Schwermütig wurde der Entschluss gefasst, das Auto erst einmal am Straßenrand abzustellen, denn niemand wusste, wie weit es noch zur Plantage war. Daher ging es zu viert in Dr. Sox weiter.
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_MG_5032Obwohl wir eigentlich die Letzten auf der Strecke waren, gelangten wir dank der Polizei und allgemeiner Streckenverwirrung als eines der ersten Autos ans Ziel. Die Challenge: In fünf Minuten so viele Orangen pflücken, wie man als Team tragen kann.
Kurzerhand wurde die Unicamel-Uniform mit über 400 Orangen befüllt und abgegeben. Wir dachten damit sei die Challenge durch, doch falsch gedacht! Denn jedes Team musste seine geernteten Orangen schön brav einsammeln und mitnehmen.
_MG_5036Na super! Was sollen wir denn am letzten Tag mit all diesen Organen anstellen? Uns wurde empfohlen diese in der Stadt an Touristen zu verteilen.
Erst einmal kümmerten wir uns jedoch um den zurückgelassenen Obelix und sammelten ihn wieder ein. Für Unicamel Judith und Oliver ging es danach ans Packen, da es bereits in der Nacht nach Deutschland zurückging. _MG_5060Für Dr. Sox und Henry ging es hingegen noch einmal auf Abschiedsspritztour ins Gelände. Das Ziel: Die fehlenden Kilometer bis zu unserem persönlichen Ziel von über 10.000 Kilometer vollzumachen und unsere Campingausrüstung zu verschenken.
Unser persönliches Ziel von über 10.000 Kilometern übertrafen wir sogar. Am Ende standen 10.092 Kilometer auf dem Tracker! Damit sind wir das einzige Team, das im Ziel einem fünfstelligen Kilometerstand vorweisen kann.
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_MG_5107Über die Orangen als auch die Campingausrüstung, Matratzen, Kochutensilien etc. freute sich der Kapitän eines kleinen Ausflugsschiffs. Und kurzerhand buchten die verbleibenden Unicamles sowie Andrea und Marcus vom Team Smile eine Abschiedsbootstour für den kommenden Tag._MG_5075Die Abschlussveranstaltung verlief recht unspektakulär. Die Musikchallenge mit Bruder Jakob und Highway to Hell war eher ein Ohrengraus als -schmaus. Die beteiligten Musikanten gaben alles im Rahmen ihrer begrenzten Möglichkeiten – wir traten mit einer Kindergitarre, für die alle zu dicke Finger hatten, sowie zwei Plastikblockflöten an.
_MG_5165Danach begann die Siegerehrung. Getreu dem Motto „Alle sind Gewinner“ gab es neben den drei ersten Plätzen einen gemeinsamen vierten Platz. Jedes Team wurde einzeln auf die Bühne gerufen – auch wir! Gemeinsam mit über 50 anderen Teams landeten wir auf dem 4. Platz bzw. die aufgerufene Reihenfolge ließ vermuten, dass wir den 6. Platz belegten.
_MG_5262Das Kamel ging erstmalig in die Schweiz an das Team No Camel No Cry. Und es gab noch ein erstes Mal in der Geschichte der Rallye: Das Gewinnerteam darf das Kamel mit nach Hause nehmen! Denn türkische Kamele dürfen im Gegensatz zu jordanischen Kamelen nach Europa eingeführt werden. Da hatten wir mit unserer Platzierung ja richtig Glück gehabt 🙂
_MG_5317Das Gewinnerteam nahm diese Offenbarung hingegen gefasst auf und ist bereits in der Planung der Überführung sowie eine artgerechte Unterbringung in der Schweiz. Wir sind schon sehr gespannt, was das Team dazu berichten wird und gratulieren ganz herzlich!

Danach begann der langsame Abschied in drei Akten!

Obelix wurde am Abend als erstes Auto zur Abgabestelle gebracht und dort wie angewiesen mit steckendem Schlüssel stehen gelassen – ein komisches Gefühl. Mit dem Shuttlebus ging es für Oli und Judith in Richtung Flughafen, während die restlichen Unicamels den Abschluss der Rallye feierten!

Eine Bootsfahrt die ist lustig, eine Bootsfahrt die ist schön! Am nächsten Morgen wagten sich die vier verbliebenen Unicamels auf hohe See. Vorbei an Felstempeln und einem Amphitheater ging es Richtung Strand, wo wir eine entspannte Zeit hatten.
_MG_5350Der Kapitän zauberte in unseren gespendeten Töpfen und Pfannen ein tolles Mittagessen – schön zu sehen, wenn die Spenden an der richtigen Stelle ankommen. Wieder Festland unter den Hufen hieß es zum zweiten Mal Abschied nehmen: Mimo und Kevin traten die Heimreise an und brachten Henry mit plattem Reifen die 800 Meter zur Abgabestelle – Punktlandung!
_MG_5523Jana und Hauke traten den letzten Roadtrip mit Dr. Sox an. Gemeinsam mit Andrea und Marcus, die ihr Auto in die Schweiz fahren, ging es gen Norden. Am Abend wurde an einem See gegrillt, bevor am nächsten Tag die Ruinenstadt Ephesus angeschaut wurde. Danach ging es zurück nach Dalyan. Der Abschied von Dr. Sox fiel schwer, immerhin war er in den letzten vier Jahren meist ein treuer Begleiter.
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Mit Henry ist nicht gut Kirschen essen

+++ Eilmeldung: Unicamels auf dem Salzsee! Heut wird Strecke gemacht! Verluste zu vermelden! +++

Wieder einmal mit einer besonders schönen Aussicht aufgewacht. In der Nacht hatten wir noch unser Roadbook vervollständigt und waren somit bestens gewappnet für die erste Wertung. Nach Abgabe ging die Challenge des Tages los: Fahrt auf den Dämmen des Salzsees eine vorgegeben Strecke ab. Ihr dürft im Schnitt nicht schneller als 40 km/h fahren und müsst an einer bestimmten Stelle 770 Gramm Salz abschätzen und mit ins Ziel bringen; das Ganze auf Zeit. Gesagt getan!
_MG_4231_MG_4284_MG_4307Danach wurde erst einmal ordentlich Strecke gemacht, denn das nächste Ziel war über 500 Kilometer entfernt. Auf einer kleinen Landstraße passierte es: Henry schoss den Vogel ab! Das arme Tier landete bei geschätzten 120 km/h zwischen Stoßstange und Vorderscheinwerfer 🙁
_MG_4344Was tun? Die erste Überlegung war den Vogel bis ins Ziel stecken zu lassen – diese Idee wurde dann doch aber mehrheitlich als zu makaber angesehen. Also musste eine ehrwürdige Bestattung her. Unicamels Haukes Plan: Eine Wikingerbestattung auf einem See – also los Richtung Gewässer.
An den ausgewählten See kamen wir leider nicht nah genug heran und da der Bauer auf dem nahegelegenen Feld sich schon verdächtig oft in unsere Richtung drehte, wurde kurzerhand ein Kanal als Ort für die Feuerbestattung und letzte Ruhestätte auserkoren.

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Auf unserem Weg Richtung Usak machten wir noch spontan an einem Straßenstand halt, kauften die vielleicht besten Kirschen der Welt und wurden von den netten Verkäufern direkt zum Chai eingeladen.
_MG_4432Das Fahrerlager befand sich diesmal mitten in der Stadt auf einer Art überdachtem Marktplatz. Gemeinsam mit Team Smile ging es zum Essen. Zurück im Fahrerlager erreichte der langsam einsetzende Rallye-Irrsinn eine neue Stufe: Einige Teams battelten sich mit der herbeigeeilten Dorfjungend und der ein oder andere Reifen wurde gegrillt. Na dann gute Nacht!

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Auf Entdeckungstour in Kappadokien

+++ Eilmeldung: Unicamels haben Spaß im Love Valley! Nach Powersigthseeing im Stechgalopp zum Salzsee! +++

Tatsächlich schafften wir es um 04.30 Uhr aus dem Bett und machten uns etwas verschlafen Richtung Love Valley Lookout auf. Widererwarten trafen wir dort nicht auf anderen Rallye-Teams oder Reisebusse voller Chinesen, sondern hatten den Lookout für uns alleine! Und so genossen sechs etwas müde Unicamels den Sonnenaufgang über dem Tal 🙂
_MG_3781_MG_3758_MG_3769 Im Anschluss wurde das Valley nochmals zu Fuß erkundet und die sogenannten „Feenkamine“ aus der Nähe angeschaut: echt eine skurrile und verwunschene Landschaft.
Nach so vielen Erlebnissen musste erst einmal ein ordentliches Frühstück her und so ging es zum nächsten Tal, dem Sword Valley. Nix wie rein und mal austesten, wie weit wir mit unseren Autos kommen.
_MG_3878_MG_3890_MG_3921Wir fanden den perfekten Frühstücksspot mit toller Aussicht und ließen die Seele baumeln bzw. die Reifen qualmen 🙂
_MG_4006_MG_4016 Irgendwann kam dann auch die erste Quad Tour vorbei und die Guides waren etwas sprachlos, dass wir mit unseren Autos durch die Gegend drifteten. Unicamel Kevin wurde spontan auf eine Fahrt eingeladen und uns anderen wurde gezeigt, was die Einheimischen so drauf haben.

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Das Fazit der ganzen Aktion:
Dr. Sox: Ein Unterfahrschutz blieb auf der Strecke.
Obelix: Verlor gleich Hitzeschutzblech und den Unterfahrschutz – das Blech hing zwar noch dran, die letzten drei Schrauben wurden jedoch vorsorglich gelöst.
Henry: Hatte keine Verluste zu vermelden, was eventuell daran lag, dass er nie einen Unterfahrschutz hatte.

_MG_4031 So ging es leichter und mit mehr Bodenfreiheit weiter! – Kultur stand auf dem Programm.
Der erste Stopp war das Göreme Open Air Museum: eine Anlage mit einer Vielzahl an in den Stein gebaute Felskirchen, Wohnungen und Lagerhöhlen. Es war schon beeindruckend zu sehen, dass über tausend Jahre alte Deckenmalereien noch Instand waren. Doch irgendwann war genug mit Kirchen und wir machten uns zur Abwechslung nach Uchisar zu einer Burg auf. Den weiten Weg hoch auf die Burg ersparten wir uns und gönnten uns eine kleine Teepause mit schöner Aussicht.
_MG_4065Danach ging es in den Untergrund: Denn neben den oberirdischen Höhlen in den bizarren Steinformationen ist die Region auch für eine Vielzahl von unterirdischen Städten bekannt. Wir schauten uns Kaymakli an. Eine bis zu acht Stockwerke tiefe Stadt in der tausende von Menschen Platz fanden. Die ersten Städte wurden bereits v. Chr. angelegt – schon beeindruckend und an manchen Stellen doch auch etwas beklemmend. Unser Guide quasselte ohne Punkt und Komma und hatte das Talent alles mindestens zweimal zu wiederholen, doppelt hält ja bekanntlich besser 🙂
_MG_4111_MG_4116Abgeschlossen wurde die Sightseeingtour mit dem Ihlara Valley: Die Felskirchen waren eher zweitrangig:
_MG_4146_MG_4156_MG_4179So viel erlebt! Etwas müde und überwältigt von den vielen Eindrücken machten wir uns auf den Weg zum nächsten Fahrerlager am Salzsee! Den genauen Ort wussten wir nicht und fragten daher bei der örtlichen Polizei nach. Die Polizisten waren etwas ratlos, fingen aber sofort an rumzutelefonieren, während wir leckeren Chai bekamen. Danach ging es mit Polizeieskorte zur richtigen Abzweigung.
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Unicamels werden eingeschult

+++ Eilmeldung: Unicamels bei Einschulung gesichtet! #Thermomix war gestern! Kappadokien wir kommen! +++
_MG_3546 Trotz einer recht kurzen Nacht – wir waren erst um 4.00 Uhr am Fahrerlager angekommen – galoppierten die Unicamels weiter. Es stand eine recht lange Etappe an, also erst einmal Strecke machen. Um die Mittagszeit machten wir unseren ersten Stopp in Siva. Während ein Teil der Unicamels die Stadt erkundeten, genossen die anderen die leckere türkische Küche und bereiteten einen Brief an ein Schulkind für die Schulranzenübergabe in Düzyayla vor.
_MG_3519 _MG_3522 Denn an diesem Tag war es soweit: Es stand die Einschulung der Erstklässler an und aus diesem Anlass hatte die Firma Scout Schulranzen gespendet, die wir bereits in Oberstaufen erhalten und mit Schulsachen befüllt hatten. Als wir ankamen waren schon einige Teams da und es herrschte ein buntes Treiben. Wir mischten uns in unserer Unicamel-Uniform darunter und mussten für das ein oder andere Foto mit Kindern und Eltern posieren 🙂
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_MG_3555 Viele der Kinder und Mütter hatten traditionelle Kleidung an, es gab lecker Chai und Unicamel Jana wurde spontan zu einer Treckerrundfahrt über den Fußballplatz der Schule eingeladen.
_MG_3583 Danach wurde uns noch die Getreidemühle des Dorfes gezeigt. Erste Reaktion: Wer braucht schon einen Thermomixer oder eine KitschenAid, wenn man solch bewährte Technik hat. Zusammen mit den Kindern wurde natürlich sofort die Funktionsfähigkeit getestet. Unser Fazit: Läuft super, könnte aber etwas eng mit den Handgepäckbestimmungen bei Turkish Airlines werden.
_MG_3598 Am frühen Abend erreichten wir dann endlich Kappadokien und steuerten das Fahrerlager in Ürgüp an. Das Organisationsteam hatte keine Kosten und Mühen gescheut und uns die Parkfläche eines Supermarkts klar gemacht: Unsere Begeisterung hielt sich in Grenzen! Aber die Schlafplatzentscheidung wurde erst einmal vertagt und die letzten Sonnenstrahlen dazu genutzt den alten Teil der Stadt anzuschauen, der für seine traditionellen Höhlenwohnungen bekannt ist.
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_MG_3614 Den Tag ließen wir bei leckerem Essen und Wein in einem Restaurant ausklingen. Übernachtet wurde im Fahrerlager mit dem Plan früh aufzubrechen und den Sonnenaufgang von einem Aussichtspunkt aus zu genießen.

Gestrandet in den Bergen

+++ Eilmeldung: Fröhliche Unicamels in den Bergen! Kein Sprit mehr! +++

Nachdem wir bereits die Nacht zum Tag gemacht hatten und diverse Kirmesfahrgeschäfte Probe gefahren waren, ging der Spaß am nächsten Morgen weiter 🙂
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_MG_3166 Dabei entdeckten wir, dass eine Erdmännchenfamlie direkt neben uns wohnte – fast so süß wie Unicamels!

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Danach schnell noch hoch zum Ishak Pasa Palast, um die tägliche Challenge zu erfüllen: Sucht im Palast das Harem und posiert davor. Kein Problem! Unicamels sind ja bekanntlich von Natur aus sehr fotogen und mit der Unterstützung von Josh aus dem Team Fehlzündung ist dieses Harem-repräsentative Bild entstanden:
_MG_3243 Der Berg Ararat versteckte sich leider hinter einer großen Wolke und daher ging es in der ersten Etappe des Tages recht zügig nach Erzurum, dem nord-östlichen Zentrum Anatoliens. Dort gab es einen leckeren Lunch mit Linsensuppe, Kebab und Salat.

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Von vierspurigen Straßen hatten wir erst einmal wieder genug und machten uns Richtung Berge auf. Die ausgesuchte Strecke hielt was sie versprach und so ging es eine kleine Gebirgsstraße entlang, durch kleine Täler mit wenig Verkehr, dafür mit anderen Hindernissen: Schlaglöcher, schlammige Straßen und Schafe, die uns die Vorfahrt nahmen und uns umzingelten.

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_MG_3407 Aber auch das meisterten wir mit Bravour. Das einzig bedenkliche: Unsere Tanknadeln bewegten sich kontinuierlich nach unten und es lag noch eine ordentliche Strecke vor uns. So setzen wir alle auf den nächsten größeren Ort und siehe da: Tankstelle gesichtet, nur leider sah diese eher zu aus. Doch sofort kamen hilfsbereite Einheimische herbei und riefen den Tankwart an, der auch kurze Zeit später eintraf.

Und dann das: No Petrol! Only Diesel! – Mist! Wir brauchten alle Benzin. Eines der Autos war schon seit geraumer Zeit auf Reserve und würde es zur nächsten Tankstelle nicht mehr schaffen. Die Ratlosigkeit war uns wohl anzusehen, denn auch die Dorfgemeinschaft fing an zu diskutieren. Erst einmal setzen und Tee trinken – und so gab es wie immer in solchen Situationen erst einmal leckeren Chai.
_MG_3464 Beim Teetrinken wurde uns dann auch offenbart, dass wir in einem Deadend gelandet waren! Kurz hinter dem Dorf war ein Lastwagen umgekippt und versperrt die Straße. Man sagte uns, es würde uns wohl nichts anderes übrig bleiben als wieder umzudrehen.
Immerhin kam in die Sprit-Geschichte etwas Schwung. Unser neuer Freund Harun hatte seinen Kumpel Ferdi angerufen, der sich mit 100 Liter Benzin für uns auf den Weg machte. So vertrieben wir uns die Zeit mit den Dorfbewohnern, spielten mit den Kindern und unterhielten uns mit den Männern. Gegen später ließ sich sogar die ein oder andere Frau blicken.
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_MG_3461 Es wurde dann auch recht spät bis Ferdi mit dem Sprit auftauchte. Gegen 22.00 Uhr war jedoch auch das letzte Auto mit einem amtlichen Einfüllstutzen betankt und wir wurden zu einer Route geleitet, die mal wieder auf keiner Karte zu finden war, uns aber schneller wieder auf eine richtige Straße brachte.
222809580_34436 Fazit des Tages: Immer tanken sobald man größere Straßen verlässt! Die Gastfreundschaft in der Türkei ist großartig!

Unicamels tun Gutes

+++ Eilmeldung: Unicamels übergeben medizinische Hilfsgüter! Offroad geht immer! +++

Nach einer sehr kalten und windigen Nacht am See machten wir uns zusammen mit Burhan Uzun vom Organisationsteam auf den Weg in das von Nadir Serin vermittelte Krankenhaus in Akyaka wenige Kilometer von der armenischen Grenze entfernt.
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Nach der obligatorischen Begrüßung mit Chai überreichten wir unsere medizinischen Hilfsgüter. Diese beinhalteten unter anderem eine große, schwere Kiste OP-Besteck, diverse Spritzen und Kanülen, Verbandsmaterial, Einmal- Scheren und Klemmen, Röntgenkassetten, ein Sensimeter und die beiden verbliebenen Röntgenbetrachtungsgeräten, für die sogleich Plätze in Untersuchungszimmern gefunden wurden. Leider kam es nicht zu der geplanten Krankenhausbegehung, da die Ärzte und Schwestern mit einem externen Audit beschäftigt waren.
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Wir bedanken uns ganz herzlich bei den großzügigen Spendern, Helfern und Organisatoren. Eure Unterstützung bedeutet uns und den Menschen vor Ort sehr viel!

Anschließend steuerten wir die Ruinen von Ani, die einst blühende Hauptstadt Armeniens an der Seidenstraße, an. Der Weg ist das Ziel –über schöne Offroad-Strecken, die auf keiner Straßenkarte mehr auftauchten, ging es Richtung Ruinenstadt direkt an die armenische Grenze.

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Bis vor nicht allzu langer Zeit gehörte Ani noch zu Armenien, mittlerweile befindet sich das Gelände jedoch auf türkischem Boden. Die Größe der Stadt (ehemals über 100.000 Einwohner), das architektonische Geschick sowie der teilweise extrem gut erhaltene Zustand der Gebäude beeindruckten uns sehr und weckte schnell den Spieltrieb der Jungs, die versuchten die Dächer und Kirchtürme zu erklimmen._MG_2872_MG_2926_MG_2886_MG_2799_MG_2819_MG_2828_MG_2831Nach einer kleinen Stärkung auf dem Parkplatz ging es in die Käsehauptstadt Kars. Von der Burg, die über der Stadt thronte, verschafften wir uns einen ersten Überblick. Dort wurden wir sogleich von zwei Türkinnen im breitesten bayrisch angesprochen, die uns wichtige Tipps zur längst überfälligen Hammam-Situation gaben: Die öffentlichen Hammams werden tageweise unter den Geschlechtern aufgeteilt. Aus diesem Grund wurde uns das Hammam im Grand Hotel Ani empfohlen, dessen Ruf wir auch gerne folgten.
_MG_2979_MG_2978_MG_2974 So verbrachten wir zwei entspannte Stunden im Spabereich des vier Sterne Hotels, den wir ganz für uns alleine hatten: eigener Pool – eigener Hammam – eigene Sauna!
_MG_3014 Sauber ging es die restlichen 200 Kilometer zum Fahrerlager, das direkt unter dem Ishak Pasa Palace lag. Der Platz war der Wahnsinn: Ein Campingplatz mit Kirmes! Überall standen alte Fahrgeschäfte: Schiffsschaukel, Kettenkarussell, Boxautos und auch ein Kinderriesenrad. Als unsere Freunde vom Team Fehlzündung nachts ankamen – alle durften wieder ausreisen, nur der Unfallwagen musste zurückgelassen werden – fing der Kirmesspaß an und spätestens als jemand die Stromschalter der Fahrgeschäfte fand, wurde bis ins Morgengrauen gespielt.

Back to Turkey – die beste Grenze der Welt

+++ Eilmeldung: Unicamels schulen um: Passports please! Unicamels grillen auf über 2.000 Meter! +++

Die Wiedereinreise in die Türkei war kein Problem und nachdem die georgischen Grenzbeamten uns mürrisch und in bester Grenzbeamtenmanier abgefertigt hatten, wurden wir regelrecht euphorisch von den türkischen Beamten begrüßt. Neugierig wurden wir über die Rallye und unsere Autos ausgefragt und nachdem fleißig auf unseren Autos unterschrieben wurde, stand das obligatorische Foto an:
_MG_2330 Doch auch an unserem letzten Grenzübergang durfte das Grenzbild in der Unicamel-Uniform nicht fehlen: Also alle rein in die Uniform und nett lächeln. Die Grenzbeamten trauten ihren Augen kaum, als auf einmal sechs pinke Einhornkamele vor ihrem Grenzposten posierten. Unter ihnen war auch ein Mann in Zivil, der sich als Fotograf vorstellte – wenn alle deine Kumpels aus dem Dorf an der Grenze arbeiten, hängt man eben da ab 🙂 Und sogar der Chef des Grenzposten fand an unserem lustigen Rumgehüpfe gefallen und bat uns um ein gemeinsames Foto: Best shot ever!
_MG_2334 Damit war aber noch nicht genug: Kurzerhand wurden wir zum obligatorischen Chai eingeladen und so saßen wir gemeinsam mit den Grenzbeamten im Grenzposten und tranken Tee, während nebenher andere Fahrzeuge abgefertigt wurden. Für Unicamel Hauke kam es sogar noch besser, ihm wurde spontan noch ein Praktikum angeboten, zwar ohne Bezahlung, aber wer kann schon behaupten an der türkisch-georgischen Grenze gearbeitet zu haben 🙂 Trotz des verlockenden Angebotes galoppierten wir gemeinsam weiter – es gilt ja immer noch das Kamel zu gewinnen.
_MG_2344 _MG_2347 Nach der Eroberung der Grenze hatten die Unicamels Blut geleckt und machten sich zielstrebig zu einer nahegelegten Burg auf – wäre doch wohl gelacht, wenn man die nicht auch einnehmen könnte. Doch erst einmal musste eine Kaffeepause her, die jedoch rasch zu einer Art Fotoshooting mutierte: Eine Gruppe von Mädels, die uns schon einige Zeit neugierig beäugt hatte, traute sich letztendlich uns anzusprechen und schon waren wir mitten drin:
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Somit wäre dann wohl auch für den Unicamel-Nachwuchs in der Türkei gesorgt 🙂
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Nach diesem kleinen Intermezzo hieß es „Back to the plan“ – im Stechschritt ging es zur Seytan Kalesi hinauf, wo in gekonnter Unicamel-Manier posiert wurde.

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Ein erfolgreicher Tag! Denn auch das Fahrerlager sah diesmal vielversprechende aus: direkt an einem Gebirgssee auf 2.017 Metern. Eindeutig der perfekte Ort zum Grillen! Und so machten sich Unicamel Jana und Mimo zum Shopping auf. Drei Stunden später und bei fünf Grad Außentemperatur war unser Festmahl dann auch endlich fertig!
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Der Wehmutstropfen des Tages:

Eigentlich war für diesen Nachmittag die Übergabe der medizinischen Spenden an ein kleines Provinzkrankenhaus geplant. Nadir vom Organisationsteam hatte uns schon vor Abreise diesen Tag genannt und in Tiflis bestätigt, dass der Termin im Laufe des Nachmittags stattfinden würde – daher auch das Express Sightseeing in Tiflis. Gerne hätten wir uns für die georgische Hauptstadt mehr Zeit genommen. Bereits kurz nach der türkischen Grenze erhielten wir dann denn Anruf, dass die Veranstaltung auf den Abend verlegt wurde: Gut, dann erobern wir eben eine Burg! Drei Stunden später hatten wir uns gerade wieder auf den Weg gemacht, als wir den nächsten Anruf bekamen: Die Übergabe sollte einfach auf dem Campingplatz stattfinden. Super! Die Übergabe von medizinischem Equipment im Wert von mehreren tausend Euros auf einem Campingplatz. Doch auch dazu kam es nicht, denn bekanntlich sind alle guten Dinge drei und auch zur vereinbarten Uhrzeit war niemand in Sicht. Es war schon längst Dunkel, als uns mitgeteilt wurde, dass wir jetzt in den 20 Kilometer entfernten Ort fahren könnten. Die Stimmung war am Boden. Letztendlich einigten wir uns auf die Übergabe am nächsten Morgen.

We value your time – 40 Stunden in Georgien

+++ Eilmeldung: Unicamels auf der Suche nach Passierschein A38! Aber wir wollen doch nach Tiflis! +++

Das Fahrerlager sah am nächsten Morgen genauso trostlos aus, wie bereits in der Nacht vermutet: Also nichts wie weg! Gemeinsam mit Team Fehlzündung und Schwabenstahl machten wir uns langsam und vorsichtig – wir hatten ja noch keine Autoversicherungen – auf die Suche nach einem Versicherungsbüro. Im städtischen Verkehrschaos verloren wir die anderen beiden Teams natürlich sofort, dachten uns aber nichts weiter dabei.

Erst später erfuhren wir, dass ein Auto der Fehlzündung in einen Unfall verwickelt war. Und das auf dem Weg zum Autoversicherungsabschluss – was für ein blöder Zufall. An einem recht unübersichtlichen Kreisverkehr wurde ein anderes Fahrzeug gerammt. Das kaputte Auto der Fehlzündung wurde sofort von der Polizei beschlagnahmt und dem Fahrer die Ausreise verweigert. Wir drücken die Daumen!

Aber auch für Team Unicamel wurde es ein recht zäher Tag. Die Suche nach einem Versicherungsbüro wurde zur Schnitzeljagd durch die Innenstadt – über eineinhalb Stunden wurden wir, zuweilen im strömenden Regen, von einem Büro zum nächsten geschickt, immer mit der Aussage: Bei uns geht das nicht, aber fragt mal da drüben nach!

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Am finalen Büro trafen wir auf bereits wartende Teams und so hieß es auch für uns mal wieder warten…warten…warten:
IMG_20160515_101326 _MG_1946 Nach drei Stunden des Wartens – in dieser Zeit schafften die vier Sachbearbeiter die Versicherungen für fünf Fahrzeuge abzuschließen – witterten wir unsere Chance. Aber so einfach war die Sache nicht: Da es bereits zwei Stunden vor Feierabend war und am kommenden Tag ein Feiertag anstand, bat uns eine der netten Damen doch in zwei Tagen wiederzukommen! Doch so leicht lassen sich Unicamels nicht abfertigen! Unicamel Judith ließ ihren ganzen Charme spielen und so begann unter Murren und Bruddeln auch für uns der kafkareske Prozess: Für uns war die Sache recht einfach: neben der Angabe unserer Daten mussten wir ein Fragebogen ausfüllen – unter anderem eine Bestätigung, dass wir nicht der Ministerpräsident von Georgien sind.

Danach setze sich die träge Büromaschinerie in Gang:
– Fast fehlerfreies Abtippen unserer Daten (ca. 45 Minuten)
– Erstellung von schwarz-weiß Kopien unserer bereits mitgebrachten Farbkopien (ca. 25 Minuten)
– Ausdrucken der Dokumente und visuelle Überprüfung der Daten im georgischen Vier-Augen-Prinzip (ca. 60 Minuten)
– Bezahlen der Versicherungspolice (20 Minuten)
– Private WhatsApp und Telefonate der Angestellten (ca. 30 Minuten)

Das Ergebnis:
– Einen Tag im Versicherungsbüro
– Deckung von Unfallschäden bis 10.000 Euro
– Personenschäden nicht inklusive – in Georgien gilt die Regel:
Wer sich überfahren lässt, ist selber schuld!

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Und so kamen wir erst um 17.30 – ganz zufällig der Geschäftsschluss des Büros – Richtung Tiflis los. Bis auf einen kleinen Dinner Stopp ging es schnurstracks zum Fahrerlager in der georgischen Hauptstadt, das wir gegen vier Uhr nachts erreichten und wo wir auch einen Teil der Fehlzündung wiedertrafen.
Die Nacht war sehr kurz und bereits um 8.00 Uhr machten wir uns in die Innenstadt auf: Express Sightseeing stand an, da wir am Nachmittag bereits in der Türkei sein sollten, um unsere medizinischen Spenden zu überreichen. _MG_2156 _MG_2224 Der Weg zur türkischen Grenze führte uns über einen über 2.000 Meter hohen Pass und durch atemberaubende Landschaft.
_MG_2258 Kurz vor der türkischen Grenze passierte es dann auch uns: Henry platze ein Reifen. Zum Glück hatte der sinnflutartige Regenguss Minuten davor aufgehört und so verabschiedete uns Georgien mit unserem ersten Reifenwechsel und Sonnenschein.
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Die Unicamles ziehen Fazit:
– Georgisches Käsebrot (Katchapouri) ist ein gutes Brot; ebenso wie gefülltes Kartoffel-Dill-Brot
– Georgische Neuwagen werden ohne Stoßstangen ausgeliefert
– Eine der schönsten Bergstraßen der Welt – das haben vor uns bereits auch schon die Jungs von Top Gear festgestellt 🙂
– Langsamste Bürokratie
– Schlimmster Fahrstil der Welt – vielleicht der Grund, dass uns keine deutsche Versicherung für Georgien versichern wollte

Goodbye Türkei – Hello Georgien

+++ Eilmeldung: Unicamels im türkischen Hinterland unterwegs! Auf dem Weg nach Georgien! +++

Mit Blick aufs Schwarze Meer fing der Morgen schon einmal super an und spätestens nach dem morgendlichen Frühsport waren alle Unicamels wach und voller Tatendrang.
_MG_1614 _MG_1604 Das heutige Ziel: Die Erkundung des Hinterlandes sowie die Besichtigung des alten griechischen Klosters Sumela. Wir entschieden uns eines der kleinen Sträßchen zu nehmen, doch nach etwa 20 Kilometern war Schluss. In einem kleinen Dorf wollten wir nach der richtigen Abzweigung fragen und Polizei sowie mehrere Passanren rieten uns von der Weiterfahrt ab. Die Begründung: Die sowieso schon schlechten Straßenbedingungen würden noch weiter abnehmen. Schade, uns hatten nur noch ca. drei Kilometer bis zur Bundesstraße gefehlt.
Also zurück und nächster Versuch. Nicht aber ohne uns den Spaß zu machen, vor einer pinken Gesteinswand – ja, sowas gibt es wirklich – anzuhalten und ein Unicamel tanzen zu lassen.
_MG_1685 Ein älteres Ehepaar kam aus ihrem Haus und schaute dem Treiben vor ihrer Tür zu. Die anfängliche Skepsis verwandelte sich in lautes Gelächterals sie Unicamel Judith auf dem Berg rumhüpfen sahen. Wir boten ihnen Schokolade an und wurden prompt wieder einmal zum Tee eingeladen. Die Gastfreundschaft in der Türkei ist wirklich der absolute Wahnsinn!
_MG_1698 _MG_1701 Wir wollten gerade wieder losfahren, als uns die alte Nachbarin noch nachlief, um uns eine ihrer Blumen zu überreichen. Und wie es der Zufall so wollte, handelte es sich dabei um eine wunderschöne pinke Blume: #PinkforPeace
_MG_1707 Back on Track kamen unsere Autos ordentlich ins Schnaufen. Bis auf über 1.500 Meter schraubte sich die Straße durch das Gebirge und belohnte uns mit atemberaubenden Aussichten._MG_1760 Das Kloster selber war leider wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Doch manchmal ist bekanntlich auch der Weg das Ziel 🙂
_MG_1727 _MG_1784 _MG_1854 Nach einer Stärkung mit Pide, Köfte, Dürüm und leckerer Linsensuppe ging es dann Richtung georgische Grenze. Als wir an der Grenze ankamen war es bereits dunkel und es hieß warten…warten…warten. Nach über zwei Stunden ging es für die Unicamels dann endlich über die Grenze – ohne gültige Autoversicherung! Denn die Versicherungsbüros in Georgien hatten bereits seit 18.00 Uhr geschlossen. Diese Info im Voraus wäre natürlich von Vorteil gewesen!
_MG_1876Schon nach den ersten Metern georgische Straße war uns auch sofort klar, warum eine Autoversicherung in diesem Land Sinn macht: absolutes Verkehrschaos, bei jedem zehnte Auto fehlte bereits die vordere oder hintere Stoßstange und Schlaglöcher wohin das Auge reichte.
Wir waren alle froh, als wir das Fahrerlager fanden: ein Stück Sumpfwiese zwischen Plattenbauten…

Unicamels auf Solotournee

+++ Eilmeldung: Unicamels fangen den frühen Wurm. Im Galopp am Schwarzen Meer entlang! Unicamels kapern Seilbahn von Ordu +++

Neue Woche – neuer Plan: Team Unicamel kam früh aus den Federn und machte sicher daher alleine Richtung Schwarzes Meer auf. Auf dem Weg wurden leckere Frühstücksutensilien gekauft und los ging die Suche nach einem schönen Frühstücksspot.
Der erste Stopp wurde in Ünye gemacht, wo wir in einem kleinen Café mit Meerblick den einen oder anderen Kaffee zu uns nahmen. Unicamel Mimo und Kevin nutzten die Gelegenheit und ließen sich beim Barbier um die Ecke das Gesichtsfell scheren und wurden so kurzerhand zu Murat und Kemal 🙂

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Am Ortsausgang konnten wir dann endlich auch noch die letzte Istanbul Challenge zu Ende bringen: Jeder Rallye-Teilnehmer hatte in Istanbul vom Tüv Türk eine Postkarte bekommen, um diese an ein Schulkind zu schreiben. Diesen Teil der Aufgabe hatte Unicamel Jana bereits in sechsfacher Ausführung erfüllt. Nun galt es diese Karten an einer Tüv Türk Station abzugeben. Dort ließ man uns natürlich nicht ohne Foto und den obligatorischen Chai weiterziehen.
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Danach ging es die alte Küstenstraße entlang, auf der Suche nach dem im Lonely Planet angekündigten schönsten weißen Sandstrand am Schwarzen Meer 🙂 Dort gab es dann mittags um 15 Uhr endlich das lang ersehnte Frühstück.
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Zum Abschluss des Fahrtages ging es dann nochmals hoch hinaus und wir wurden mit einem tollen Blick auf Ordu belohnt.
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Geschlafen wurde im Fahrerlager in Giresun.